Wir verfügen über die Erfahrung mit KTM und allen Dokumentationen seit 1974 und älter.

Hier erhalten Sie Ersatzteile und Infos über Oldtimer KTM, es wird laufend an unserem Angebot ausgebaut.

Der Beginn von KTM !

Am 15. März 1953 um 05:00 Uhr früh werden drei Prototypen der KTM R100 für die Wiener Frühjahrsmesse verladen.
Die Marke KTM wird aus der Taufe gehoben und findet großen Anklang. 20 Mitarbeiter starten mit minimalsten Mitteln die Produktion und fertigen täglich ganze drei Motorräder !

 

Bei uns zu bestaunen die erste KTM RT 100 Fg No 089 !

Von Anfang an bis heute sind bei uns stets alle Modelle im Haus, die Exklusiv KTM Vertretung weltweit, nur bei uns zu sehen.

 

Der beginn von KTM

 

Die Firma Hans Trunkenpolz am Mattighofener Mühlweg 2 hieß damals
Fa. Moser & Co., was in politischen Nachkriegs-Gegebenheiten begründet war.
Hans Trunkenpolz sah den Rückgang des Geschäftes mit den Blei-Bronze-Lager und

gab der industriellen Ersatzteilfertigung keine große Zukunftschance. So suchte er

nach einem neuen Produktionszweig, und da drängte sich förmlich das Produkt „Motorrad“ auf.

Im damaligen armen und in vier Besatzungszonen geteilten Österreich bestand ein sehr großer Bedarf an

einfachen, billigen und robusten Motorrädern, um die Österreicher wieder mobil zu machen. In jenen

unmittelbaren Nachkriegsjahren wagte kaum jemand an ein Automobil zu denken, weder in der Herstellung

noch im Betrieb. Die österreichische Motorradproduktion bestand zu Beginn der fünfziger Jahre aus den

Marken Puch, RWC (Radwerke St.  Christophen, Tresnak & Co.), Delta Gnom und Lohner sowie einigen

Kleinherstellern.

Lohner baute Motorroller, und nur Puch hatte Motorräder mit mehr als 125 cm³ im Programm.
Das gravierende Problem für alle Hersteller bestand im Bezug eines Motors, der bei allen mit Ausnahme

der Firma Puch, die ja eigene Motoren baute, durch den österreichischen Motorenhersteller Rotax in
Gunskirchen / Oberösterreich, gedeckt wurde.

Rotax wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als Auslagerungsbetrieb derFichtel & Sachs – Werke Schweinfurt

in der Nähe von Wels gegründet und ging nach dem Krieg als „Deutsches Eigentum“ in die öffentliche Verwaltung

über. Rotax baute im Jahr 1953, dem Serienstart der KTM-Maschinen, den robusten, bereits in den Vorkriegsjahren

bewährten 98 cm³ Nasenkolben-Zweitakter von Sachs mit Zweiganggetriebe (auch in einer Version mit Seilzug-

Handstarter) in Lizenz.

 

Als nun Hans Trunkenpolz sein Motorradprojekt realisierte, suchte er einen signifikanten Namen. Über die

Bedeutung der drei magischen Buchstaben bis zum Eintritt des Gesellschafters Ernst Kronreif im Jahre 1955 gibt

es zwei Versionen:

Ernst Kussin, der erfolgreiche Beiwagen-Rennfahrer, erzählte folgende Version:
Er war mit Hans Trunkenpolz vom Motorradsport her bekannt und arbeitete als Verkaufsleiter Inland bei
der Salzburger Mopedfabrik HMW (Halleiner Motorenwerke). Kussin war in die Konstruktion der R 100 Maschine
involviert und brachte die Verbindung zu Ing. Rothe, dem Direktor von Rotax, in das Projekt ein. Der Rahmen und
der Tank der ersten Modelle wurden mit Hilfe von anderen im Raum Mattighofen angesiedelten Firmen hergestellt.
Aus den Initialen von Kussin, Trunkenpolz und Moser entstand daher der Firmenname. Demgegenüber steht in der
KTM Familien- und Firmenchronik“, einem in Handarbeit hergestelltem Unikat,
welches sich im Besitz der Familie Trunkenpolz befindet, die Version:

Kraftfahrzeuge Trunkenpolz Mattighofen“.

In der zeitgenössischen Literatur wurde das Motorrad R 100 jedenfalls als „Moser-KTM“ bezeichnet.

Sicher und belegbar ist aber erst die Bedeutung der Initialen im Jahr 1955, als Ernst Kronreif als Gesellschafter
in die neu gegründete OHG eintrat „Kropnreif & Trunkenbolz, Mattighofen.

Die Daten:

Gründungsjahr:    1934 als Reparatur und Schlossereibetrieb

Firmenname:        Moser & Co mit Inhaber H. Trunkenpolz

Jahr 1951:            Beginn als Motorradfabrik

Jahr 1955:            Beitritt von Gesellschafter Kronreif, neu offizieller Name KTM

Der Name KTMKronreif Trunkenpolz Mattighofen

Fabrikstandort:    Oberösterreich, Mattighofen Mühlweg 2

Gegründet von:   Hans Trunkenpolz

 

 

1. WM Titel für KTM mit einer MC 250 /74 im Jahr 1974, zwei weitere folgten 1977/78.

Die Welt befand sich in den frühen 1970er Jahren mitten im „Kalten Krieg“ und auch der Motorradsport war geteilt in Ost und West. Besonders für die Länder des damaligen Ostblocks waren internationale Erfolge gegen die westlichen Hersteller äußerst prestigeträchtig. Waren es im Endurosport überwiegend die Fahrer aus der Tschechoslowakei und der DDR, die auf ihren Jawa und MZ-Motorrädern bei der Europameisterschaft und den Six Days erfolgreich waren, so setzte man im Motocross auf CZ aus der CSSR, wo der Sowjetrusse Victor Arbekov oder Paul Friedrichs aus der DDR zu WM-Ehren kamen. Dass dann 1974 ausgerechnet ein Fahrer aus der früheren UdSSR auf einem westlichen Fabrikat wieder eine 250 ccm-WM gewinnen konnte, gehört zu den vielen Geschichten aus dem Offroad-Sport, die nicht in Vergessenheit geraten sollten.

Schon 1972 war den KTM-Sportbetreuern aufgefallen, dass es im sowjetischen 250er Team einige talentierte Fahrer gab, die aber nicht über konkurrenzfähiges Material verfügten. Als bei einem Rennen über Nacht die Motorräder des sowjetischen Teams aus dem Fahrerlager gestohlen wurden, bot KTM dem Mannschaftsleiter, dessen Fahrer plötzlich ohne Motorräder dastanden, KTM-Maschinen an. Dafür soll der Mannschaftsleiter dem Vernehmen nach aus der Kommunistischen Partei der Sowjetunion ausgeschlossen worden sein, aber nachdem sich die ersten Erfolge einstellten, arrangierten sich die Sowjets mit der Situation und als Gennady Moiseev zwei Jahre später Weltmeister wurde, beförderte man ihn sogar zum Major der Sowjetarmee.

Beim Saisonauftakt 1978 im spanischen Sabadell sah es für KTM allerdings nicht gut aus. Der Belgier Harry Everts hatte den amtierenden 250er Weltmeister Gennady Moiseev, der sich wenige Wochen zuvor beim Training den Unterarm gebrochen hatte, mit seiner spanischen Bultaco auf Rang 8 verwiesen. Dabei waren die KTM ein Jahr zuvor in der Viertelliterklasse unschlagbar gewesen – WM-Titel für Moiseev, Vize-Weltmeister wurde Vladimir Kavinov vor dem Belgier André Malherbe auf Platz 3.

Im Laufe der Saison kam der Leningrader Sportlehrer aber immer besser in Fahrt und konnte auf seiner nur 97 Kilogramm leichten 250 ccm 2-Takt-KTM die Tabellenspitze übernehmen, die er bis zum Endlauf nicht mehr abgab. Auf Rang 4 landete Kavinov, auch jederzeit für einen Laufsieg gut. Beim MX of Nations, das 1978 im deutschen Gaildorf stattfand, glänzten die sowjetischen KTM-Werksfahrer erneut – Gennady Moiseev, Vladimir Kavinov und Valeri Korneev gewannen zusammen mit Juri Khudyakov die Nationentrophäe vor Deutschland und Belgien.

Gennady Moiseev ist mit drei Weltmeistertiteln der erfolgreichste Motorradsportler der früheren Sowjetunion. 1967 startete er zum ersten Mal auf einer tschechischen CZ bei einem Motocross-Rennen. In den nächsten Jahren ließ er zwar immer wieder sein Talent aufblitzen, die Erfolge stellten sich aber erst ein, als er 1972 auf KTM umstieg und 1974 den ersten Weltmeistertitel für das Mattighofener Unternehmen gewann. Nach einer verletzungsbedingt schwachen Saison hatte er 1976 wieder zur alten Stärke zurückgefunden und am Ende unterlag er gegen den Finnen Heikki Mikkola mit dem denkbar knappen Rückstand von nur einem einzigen WM-Zähler. 1977 musste er nur die Konkurrenz aus dem eigenen Hause fürchten. Für seine zweite Weltmeisterschaft schenkte ihm KTM-Chef Erich Trunkenpolz einen Mercedes.

Den letzten großen Erfolg für KTM holte er 1979, als er Vierter in der WM wurde und zum letzten Mal einen WM-Lauf gewann. Als die sowjetische Föderation entschied, dass ihre Fahrer ab 1980 wieder auf CZ starten würden, blieb Moiseev zwar noch einige Jahre aktiv, allerdings ohne nennenswerte Erfolge. Nach Beendigung seiner aktiven Karriere arbeitete er als Motocross-Trainer und Sportlehrer, 2000 wurde er zum Präsidenten des Russischen Motorsport-Verbandes gewählt.

Am 24. Juli 2017 verstarb Gennady Moiseev im Alter von nur 69 Jahren in seiner Heimatstadt St. Petersburg.

Hier stellen wir KTM und andere Oldtimer-Projekte vor, die im kompletten Aufbau verfolgt werden können.

Hier, wie auch sonst, gibt es nur einen Weg, Top-Arbeiten mit einem an Höchstmass möglichen

Original und Funktionalität.

KTM Pony II Roller 50 cc, Jg. 1973.

Oldtimerprojekt: KTM Roller Pony II mit 50 cc mit Gebläse gekühltem Puch 4-Gang-Motor, Objekt im gekauften Zustand.

 

Zerlegung und Bearbeitung der Einzelteile

Zerlegung und Analyse der vorhandenen Substanz, ablaugen und im Detail Anpassungen und Probezusammenbau der Einzelteile vor Lackierung auf Passgenauigkeit.

 

Zusammenbau des KTM Pony II Oldtimers

Alle Teile werden im Hause angepasst, sandgestrahlt, gebogen, Teile angefertigt, Kleinteile professionell lackiert, Motoren revidiert,                                                                                                                      Kabelzüge komplett erstellt. Alles unter einem Dach für Sie angefertigt !

 

Eine wahre Freude: KTM Pony

Das Fahrzeug ist komplett restauriert und kann bei uns besichtigt werden. KTM Ponny II hat einen Schweizer Fahrzeugausweis und ist in unserem Besitz.

 

KTM GS 125, Jg. 1977

Die KTM GS 125/77 wurde im Auftrag des Schweizer KTM Importeurs nach vielen Jahren des Stillstandes wieder hergestellt. Nach einer Probefahrt wurde sie konserviert, die KTM hat erst 250 Km.

 

KTM MC 250, Jg. 1977

Mein eigenes, erstes KTM Motorrad das ich 1978 als Jährigen OCC von meinem Vater bekommen habe  und viele Jahre später von einem Kunden zurückkaufen konnte, in einem desolaten Zustand.

KTM RT 100, Jg. 1953

KTM 125 CCM mit SACHSMOTOREN

KTM GS 250